Pilotprogramm · Brandenburg & Ruhrgebiet

Die Kneipe ist das Wohnzimmer des Ortes.
Holen wir sie zurück.

Comeback der Kneipe ist ein privat finanziertes Pilotprogramm, das bestehende Kneipen und Gasthäuser wirtschaftlich stärkt — mit Budget, Praxiswissen, erprobten Veranstaltungsformaten und einem Netzwerk von Wirtinnen und Wirten, die dasselbe vorhaben: volle Abende und einen lebendigen Ort.

Kneipentresen mit warmem Licht, Gäste im Gespräch
Warum es uns gibt

Jede geschlossene Kneipe ist mehr als ein geschlossener Betrieb.

Seit 2002 hat Deutschland mehr als jede zweite Kneipe verloren. In der Prignitz haben seit 2010 vier von zehn Kneipen für immer zugemacht, in der Uckermark die Hälfte aller Schankwirtschaften. Und die Betriebe, die durchhalten, kämpfen: Die getränkegeprägte Gastronomie liegt real rund 40 Prozent unter dem Niveau von 2019.

Mit jeder Schließung verliert ein Ort seinen Treffpunkt — den Raum für den Sportverein und den Skatabend, für Geburtstage und Beerdigungskaffee, für das Gespräch am Tresen, das es nirgendwo sonst gibt.

Gleichzeitig zeigt sich überall: Die Kneipe hat wieder Konjunktur. Junge Leute entdecken Dartscheibe, Kneipenquiz und ehrliche Preise neu, Übernahmen und Dorf-Initiativen machen Schlagzeilen.

Das ist kein Rettungsprojekt. Es ist ein Comeback zur richtigen Zeit.

> 50 %

der Kneipen in Deutschland sind seit 2002 verschwunden

Destatis via watson
4 von 10

Kneipen in der Prignitz haben seit 2010 geschlossen

Tagesspiegel
− 40 %

realer Umsatz der getränkegeprägten Gastronomie seit 2019

DEHOGA IV/2025

Alle Zahlen, Studien und Vorbilder — mit Quellen: Wissen & Studien

Für Gastgeberinnen und Gastgeber

Ihr kennt euren Laden. Wir bringen Rückenwind.

Wir sagen niemandem, wie er seine Kneipe zu führen hat — ihr bleibt Chefin und Chef im eigenen Haus. Wir zeigen, was anderswo funktioniert, und ihr entscheidet, was zu euch passt.

Wirtin am Zapfhahn einer Kneipe
So läuft es ab
1

Bewerben

Eine Seite, ein Anruf oder eine Sprachnachricht. In einer Stunde erledigt, versprochen.

2

Kennenlernen

Wir kommen vorbei, trinken was und hören zu: Was drückt, was läuft, was fehlt?

3

Loslegen

Ausgewählte Betriebe starten mit ihrem Paket, dem Training und dem Netzwerk. Kostenfrei, mit radikal wenig Papierkram.

Was uns wichtig ist

Wir suchen echte Kneipen im Ortskern — mit Gastgebern, die ihren Laden lieben. Wir unterstützen niederschwellig und kreativ dort, wo wirklich Potenzial ist und Hilfe gebraucht wird. Und wir sind ehrlich: Allheilmittel haben wir keine — aber Erfahrung, Rückenwind und ein Netzwerk.

Klingt gut? Der Pilot startet 2027 — die Bewerbungsphase beginnt im Winter.

Ihr wollt dabei sein oder einfach auf dem Laufenden bleiben? Zwei Minuten im Formular genügen — formlos, unverbindlich.

Jetzt unverbindlich melden

Lieber per Mail? kontakt@kneipen-kultur.de — Betreff: „Unsere Kneipe“

Was wir tun

Wir fördern, was wirklich fehlt — jede Kneipe anders.

Kein Betrieb gleicht dem anderen. Deshalb gibt es bei uns kein Standardpaket, sondern einen Baukasten — jede teilnehmende Kneipe stellt sich zusammen, was ihr wirklich weiterhilft.

Impuls-Budget

Bis zu 10.000 € frei einsetzbar — für die Gesprächsecke, die Terrasse, die Quiz-Ausstattung oder die Küche für den Mittagstisch.

Gastgeber-Kraft

Alternativ eine geförderte Servicekraft für ein Jahr — mehr Hände am Tresen, längere Öffnungszeiten.

Praxis-Training

Wirtschaftlichkeit zuerst — von Menschen, die Gastronomie können, messbar am Monatsumsatz.

Veranstaltungs-Baukasten

Erprobte Formate für volle Abende unter der Woche — Quiz, Musik, Spiele- und Vereinsabende.

Wirte-Netzwerk

Monatlicher Austausch mit den anderen teilnehmenden Betrieben — die beste Beratung kommt von Kolleginnen und Kollegen.

Sichtbarkeit

Gemeinsame Kampagne, lokale Presse, Aktionen — teilnehmende Kneipen sind Pioniere, keine Sanierungsfälle.

Für Partner

Gemeinsam wird aus 20 Kneipen ein Modell für viele.

Comeback der Kneipe ist privat finanziert — wir brauchen kein Geld, sondern Erfahrung, Vertrauen und Reichweite. Wir arbeiten mit allen zusammen, die Gasthäuser und lebendige Ortskerne stärken wollen.

Was Partner bekommen

Ein professionell geführtes, transparent ausgewertetes Programm, sichtbare Beteiligung an einem Thema mit großer öffentlicher Sympathie — und den direkten Draht zu einem Modell, das nach dem Piloten skalieren soll.

Lassen Sie uns sprechen — 30 Minuten reichen für den Anfang.

Partnerschaft anfragen

Oder direkt per Mail: kontakt@kneipen-kultur.de — Betreff: „Partnerschaft“

Verbände & Kammern

DEHOGA, IHK: Ihre Einschätzung aus der Praxis, Hinweise auf passende Betriebe, auf Wunsch eine sichtbare Partnerrolle.

Sparkassen & Stiftungen

Regionale Verdopplungsaktionen, mit denen die Menschen vor Ort ihre Kneipe selbst mit unterstützen können.

Jobcenter & Arbeitsverwaltung

Geförderte Gastgeber-Kräfte — gut für die Betriebe, gut für Menschen auf dem Weg zurück in Arbeit.

Brauereien & Getränkefachgroßhandel

Ausstattung, Konditionen, Know-how — Sie kennen die Betriebe besser als jeder andere.

Kommunen & Wissenschaft

Lebendige Ortskerne und eine ehrliche, unabhängige Auswertung dessen, was wirkt.

Wie wir arbeiten

Vier Prinzipien, an denen Sie uns messen können.

01

Einladen statt belehren.

Wir zeigen Möglichkeiten und gute Beispiele — entscheiden tut der Betrieb.

02

Ohne Bürokratie.

Bewerbung auf einer Seite, schnelle Entscheidungen, schlanke Nachweise. Die Zeit der Wirtsleute gehört an den Tresen, nicht an den Schreibtisch.

03

Ehrlich messbar.

Wir vereinbaren mit jedem Betrieb, woran sich Erfolg zeigt — und veröffentlichen, was funktioniert hat und was nicht. Beides.

04

Wissen wird geteilt.

Jede Erfahrung aus dem Piloten wird dokumentiert und offen zugänglich gemacht, damit viele weitere Kneipen sie nutzen können.

Über uns

Wer hinter dem Programm steht.

Portrait Darius Küller
Darius Küller
Projektleitung

Comeback der Kneipe ist eine privat finanzierte Initiative: Ein Stifter trägt die Kosten des Pilotprogramms — es fließt kein öffentliches Geld, und für die teilnehmenden Betriebe ist alles kostenfrei.

Die Projektleitung liegt bei Darius Küller, Unternehmer aus Brandenburg mit eigener Gastronomie- und Veranstaltungserfahrung und einem Faible für schlanke, unbürokratische Abläufe.

Der Plan

Bewerbungs- und Aufbauphase im Winter, Start mit 6–8 Betrieben in Brandenburg und im Ruhrgebiet zur Frühjahrssaison 2027 — danach schrittweise Erweiterung auf rund 20 Kneipen.

FAQ

Häufige Fragen

Kostet die Teilnahme etwas?

Nein. Das Programm ist für teilnehmende Betriebe vollständig kostenfrei — Budget, Training, Formate und Netzwerk inklusive.

Wer finanziert das — und was ist der Haken?

Ein privater Stifter finanziert den Piloten. Es gibt keinen Haken: Wir verkaufen nichts, wir vermitteln nichts, und die Betriebe gehen keine finanziellen Verpflichtungen ein. Wir bitten nur um eines: Erfahrungen teilen, damit andere davon lernen können.

Ist das politisch?

Nein. Wir fördern Kneipen als Wirtschaftsbetriebe und Treffpunkte — offen für alle Gäste. Mehr Programm steckt nicht dahinter, und mehr braucht es auch nicht.

Welche Betriebe kommen infrage?

Bestehende Kneipen und Gasthäuser mit Schankbetrieb, bevorzugt im Ortskern — geführt von Inhaberinnen und Inhabern, die weitermachen wollen. Keine Neugründungen, keine reinen Eventlocations, keine geschlossenen Gesellschaften.

Wann geht es los?

Bewerbungsphase im Winter, Start zur Frühjahrssaison 2027. Wer sich jetzt meldet, steht auf der Liste und erfährt es als Erstes.

Kontakt

Zwei Minuten genügen.

Formlos, unverbindlich, ohne Papierkram. Wir melden uns persönlich — versprochen.

Eure Angaben nutzen wir nur, um euch zu antworten — Details in der Datenschutzerklärung.

Eure Angaben nutzen wir nur, um euch zu antworten — Details in der Datenschutzerklärung.

Lieber klassisch? Schreibt uns direkt: kontakt@kneipen-kultur.de